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Ergebnisse zur Umfrage Lebensqualität Weinviertel

Mit Freude können wir die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung zur Lebensqualität in den Gemeinden des östlichen Weinviertels präsentieren. Die Befragung wurde vom 6. Juni bis 12. September 2017 in der LEADER Region Weinviertel Ost in den 58 Mitgliedsgemeinden aus den Bezirken Mistelbach, Gänsern­dorf und Korneuburg durchgeführt. Die interessantesten Umfrage-Ergebnisse sind: Die Zufriedenheit der Menschen in der Region Weinviertel Ost liegt mit einem Better Life Index von 7,2 über dem österreichischen Durchschnitt (7,1). Am wichtigsten sind den Weinviert­ler­innen und Weinviertlern die Werte „Natur“, gefolgt von „Ruhe“ und „Sozialer Zusammen­halt“. Das Zuge­hö­rigkeitsgefühl der Menschen zu ihrer Gemeinde und Heimat ist hoch und liegt bei über 90 Prozent Zustimmung. Die drei am dringendsten gewünschten Verbesserungen sind: die Nutzung leer­stehen­der Gebäude, verstärkte Ortskern­-Bele­bungen und ein Ausbau der gastronomischen Versorgung.

 

An der Umfrage beteiligten sich insgesamt 4.549 Bürgerinnen und Bürger per Online-Umfrage oder über einen gedruckten Fragebogen mit einer nahezu Gleichverteilung in allen Altersklassen. Die Teilnehmer formulierten in der anonymi­sier­ten Erhebung insgesamt rund 25.000 konkrete Rück­meldungen und Vorschläge zur Verbesserung ihrer Lebensqualität.

 

Die Umfrage-Ergebnisse dienen der zukünftigen Steuerung von EU-Projektförderungen in der LEADER Region Weinviertel Ost. Zusätzlich erhalten auch alle teilnehmenden Gemeinden die jeweiligen Umfrage-Ergebnisse aus ihrer Gemeinde als wichtige Rückmeldung zur Steuerung künftiger Investitionen und für ihre Projektentwicklungen.

 

Das Wichtigste im Gemeindeleben: Natur, Ruhe, sozialer Zusammenhalt

Auf die Frage, was den Menschen im Gemeindeleben am wichtigsten sei, sind die Topnennungen mit „sehr wichtig“ bzw. „wichtig“: Natur 98%, Ruhe 95% und sozialer Zusammenhalt 94%. Den letzten Platz mit nur 36 Prozentpunkten belegt interessanterweise „Anonymität“. Die Aussage „im Weinviertel kennt jeder jeden“ stimmt offensichtlich – und soll auch so bleiben.

Dazu passt auch, dass 89% gerne in ihrer Gemeinde wohnen, 9% ist es egal und nur 2% wohnen nicht gerne in ihrem Heimatort.

 

Hohe Zufriedenheit mit deutlichen Verbesserungspotentialen

Bei der Frage, was die Menschen mit dem Weinviertel tatsächlich verbinden, decken sich die Top-Nennungen mit den wichtigsten Bedürfnissen, was die hohe Zufriedenheit erklärt: Ein „schöner Wohnort“, die „naturnahe Umgebung“ und eine „aktive Gemeinschaft (Dorfgemeinschaft, Vereine, Brauchtumspflege etc.)“ sind die häufigsten Zuschreibungen zur eigenen Region. Allerdings zeigen die Schlusslichter in dieser Frage deutlich das Verbesserungspotential auf: „Tolle Freizeitangebote“, „tolle Kulturange­bote“ oder „innovative Unternehmen“ sind für die wenigsten wahrnehmbar. Hier sind Initiativen gefragt.

 

Wünsche der Bevölkerung

Auf die Frage, welche Bereiche konkret verbessert werden sollten, gaben die Menschen klare Antworten: Die wichtigsten Wünsche sind: die „Nutzung leerstehender Gebäude“, eine „Belebung des Ortskerns“, eine Verbesserung der „gastronomischen Versorgung (Wirtshaus, Restaurant, Heurigen, Kaffeehaus, Eisgeschäft, Pizzeria etc.), eine Verbesserung in der „Anbindung an den öffentlichen Verkehr“ sowie Verbesserungen der „Freizeitangebote“.

Wünsche, die bereits sehr gut erfüllt sind und die häufigsten „Alles bestens!“-Bewertungen erhielten, sind die „Qualität von Kinder­betreu­ungs­einrichtungen“, das „aktive Erleben von Gemeinschaft“ und das „Bildungsangebot (Kindergarten, Volksschule, Neue Mittelschule, Gymnasium, höhere Schule)“. Die höchste Zufrie­den­heit wurde bei den „Angeboten für Senioren (Seniorenveranstaltung, Seniorenbetreuung etc.)“ verzeichnet.

Verbesserungsbedarfe

Verbindung zum Weinviertel

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